Lass die Energie fliessen

LASS . DIE . ENERGIE . FLIESSEN
Die Energie im Körper fliessen lassen, bzw. zum Fliessen bringen, ist meiner Meinung nach das Wichtigste, um gesund und vital in der heutigen Zeit, sich gegen Streß und Krankheiten zu schützen

Sonntag, 21. April 2013

Brennessel (urtica dioica)

die Brennessel hat was an sich, daß uns sofort zu vernichtenden Gedanken führt, sobald wir sie sehen, dabei hat sie so eine heilsame Wirkung.

Verwendet werden junge Pflanzen vor der Blüte, junge Blätter, die man über das ganze Jahr verteilt sammeln kann. Hat natürlich den Vorteil, wenn man die Mondphasen beachtet.

Ich sammle sie wieder für meinen Tee, aber man kann auch Spinat, Suppe, Salat und auch Frischsaft aus der Pflanze zubereiten.

Wirkungsweise:
  • harntreibend
  • appetitanregend
  • stoffwechselanregend
  • blutbildend
  • blutstillend
  • durchfallwidrig
  • schleimlösend


Löwenzahn (taraxacum officinale)

ja wer kennt ihn den nicht, die lustige Pusteblume, mit der wir als Kind schon gespielt haben?

bereits vergangenes Jahr hab ich über den Löwenzahn berichtet, hier könnt ihr darüber nachlesen.

Heuer sammle ich ihn für meinen Tee, und zwar nur die grünen Blätter.
Ich mische ihn auch gerne frische Blätter unter den Salat, den seine Wirkung ist einfach toll.


die Birke (Hängebirke betula pendula)

gesammtelt werden Knospen und Blätter, die im Frühjahr gerade frischen Blätter sind besonders wirkunsvoll.

Im Vordergrund  der Anwendungen stehen die jungen Birkenknospen und Blätter als harntreibenes Mittel bei allen Nieren- und Blasenerkrankungen.

Birkenblättertee ist sehr als "Blutreinigungstee" zu empfehlen, den man im Februar 2-3 Wochen lang regelmäßig trinken soll.

weitere Wirkungsweise:
  • harntreibend
  • stoffwechselanregend
  • schwach desinfizierend
Verwendung:
Ödeme, Blasenkatarrh, Nierenschwäche, Gicht, Rheuma, Blutreinigung, Haarausfall, Ekzeme

Viel habe ich leider nicht viel sammeln können, da erst in den letzten 2 Tage die Knospen der Birke aufgegangen sind, und sich kleine Blätter gebildet haben. Aufgrund der Wetterlage konnte ich gestern und heute nicht sammeln, da es regnerisch ist.
Heilkräuter soll man um die Mittagszeit bei Sonnenschein pflücken, wenn der Morgentau weg ist. Weiters sollte man den Mond beachten, den gesammelt wird nur bei zunehmenden Mond - also hab ich jetzt genau noch bis Mittwoch Zeit, denn dann haben wir Vollmond.

Sonntag, 14. April 2013

Gänseblümchen (Bellis perennis)

ja wer kennt sie den nicht?


Sie strecken so ziemlich als erstes nach dem Winter ihre Köpfe der Sonne entgegen, und sind die ersten Anzeichen für den Frühling.

Diese zarten Blümchen wurden bereits im Mittelalter hochgeschätz, vor allem für ihre wundheilende Wirkung.

Da ich heuer meine Zutaten für die Tees selber pflücken möchte, habe ich bereits gestern mit den Gänseblümchen begonnen.

Wichtig beim Sammeln ist auf den Mond zu achten - den bei zunehmenden Mond sind die Heilkräfte der Pflanzen größer. Weiters sollen sie nicht naß vom Morgentau sein, und dann gepflückt werden wenn die Sonne scheint.

hier ein kleiner Auszug zu den Gänseblümchen:
  • Verwendete Teil: Blätter und Blütenköpfe
  • Wirkungsweise: auswurffördernd, leicht abführend, schmerzstillend, schleimlösend, entzündungswidrig, stoffwechselanregend
  • Verwendung: Bronchialkatarrh, Husten, Magen-Darm-Katarrh, Darmträgheit, Gicht, Rheumatismus, Leberledien, Nieren-Blasen-Leiden, Menstruationsbeschwerden, Hautkrankheiten, Ekzeme, entzündende Wunden, Blutreinigung.

Der Apotheker M. Pahlow berichtet über einen Tee aus Gänseblümchen, von dem man 2 x täglich eine Tasse trinkt. Dieser Tee wird in der Volksmedizin auch für Umschläge auf schlecht heileinden Wunden eingesetzt oder zum Betupfen von Hautausschlägen.

Bärlauchzeit (Allium ursinum)

lange hat der Winter das Ruder nicht aus der Hand gegeben, aber nun ist der Frühling da, und mit ihm ist auch wieder der wertvolle Bärlauch gekommen. Er wird auch Wilder Knofel, Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch oder Latschenknofel genannt.
Bei uns wächst der Bärlauch in den Auen, jedoch bin ich mir bei der Pflückung nicht so sicher, ob es nun der gute Bärlauch ist oder doch die giftigen Maiglöckchen, deshalb verlaß ich mich da nicht so, und ernte lieber bei meinen Eltern im Gemüsebeet, den dort wird er angesät und ich bin mir sicher.


Gestern war es wieder soweit, wir durften den Bärlauch ernten, dieses Jahr ist er eher klein ausgefallen aufgrund der langen Wintermonate

zuhause wurde er dann gleich verarbeitet:

  • als Bärlauchbutter für die kommende Grillsaison



  • als Bärlauchnockerln - gleich in Großmengen zum handlichen Auftauen während des Jahres


  • und meine Mama hat noch Bärlauchaufstrich gemacht


aber nun zu seinen Eigenschaften:

Bärlauch sollt in jedem Frühjahr in den Speiseplan eingebaut werden, da er zur Entschlackung und Reinigung beiträgt. Er reinigt Magen, Darm und Blut, teilt wesentlich die Eigenschaften des bekannten Knoblauchs, nur ist er bedeutend heilkräftiger.

weiters hilft er bei bzw. gegen:
Gedächnisstärkung
Atrterienverkalkung
Blähungen und Koliken
Herzstörungen
Schlaflosigkeit
Schwindel
Bluthochdruck
Atembeschwerden
Blutreinigung
Erkrankung der Heizkranzgefäße

Man ißt ihn frisch aufs Butterbrot, im Salat oder im Aufstrich. Die Blätter zu trocknen ist nicht so ideal, da sie im getrockneten Zustand ihre Heilkräfte einbüßen.